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Anja: Cairns, Queensland
Nora: Fiji, Hotel Aquarius in Nadi oder so!

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Anja ist wieder in der Zivilisation!
Jipieh!!!
Nora kommt am Donnerstag nach HAuse.
Fotostream 14 ist online !!!Neue Fotos vom Outback!!
Kommentare weiterhin gern gesehn

Survivalstatus (1-10/ schlecht- gut):


.................Anja / Nora
Saettigung...... 6/ 9
Schlaf............ 7/ 2
Gesundheit..... 10/ 10
Gesamtfeeling..8/ 10

letztes Update:


Mai 2010
Tagestipp:


Soko- I'll kill her
Outback: Alice Springs, Kings Canyon, Katatjuta, Ayers Rock und Tennent Creek

Hallo alle zusammen,

Nach einiger Zeit Funkstille bin ich wieder in der Zivilisation (Cairns) angekommen.

Nachdem mich Nina so nett in Sydney betreut hatte und ich dann doch endlich im Flieger sass, fing meine Outbacktour an.

Etwas aufgeregt ob ich auch tatsaechlich alles klappen wuerde (aufgrund meiner kurzfristigen Buchung waere sonst komplett alles ohne refund verfallen) kam ich nach ca 3 ein halb Stundne Flug in Alice Springs an. Dort wurde ich dann gleich vom Hostel vom Flughafen abgeholt und ward den ersten Blick auf mein vorruebergehendes zu Hause.

Meine Erwartung: Alles ganz weit weg auseinander, trocken, Wasserknappheit im allgememeinen und sehr wenig Leute.

Was ich da sah konnte ich nicht glauben.

Dieses Hostel sah aus wie ein ganz normales Hostel mit nicht nur einen sondern zwei Pools! Tja Wasserknappheit war wohl nich dachte ich. Auch bei der langersehnten Dusche wurden mir keine Vorgaben zum Wassersparen gemacht.

Das Hostel war zwar  etwa eine viertel stunde vom Flughafen enfernt, aber zum naechsten Supermarkt  kam man zu Fuss in 5 minuten und ueberteuert war das auch nicht.

Schon nach kurzer Zeit fand ich ein Maedchen , was auch am naechsten Tag die gleiche Tour wie ich gebucht hatten und so kamen wir gleich ins gespraech.

Noch kurz am ueberlegen ob ich wegen meines anstehenden Geburtstags noch in die naechste Kneipe gehen sollte wurde ich von der Rezeptionistin gleich zurueck auf den Boden der Tatsachen geholt, indem sie mir mitteilte, wann meine Tour anfing..6 Uhr morgens!!!

Eieiei dachte ich nur und machte mich auf ins Bettchen.

Noch kurz die Uhr gestellt (es gibts doch tatsaechlich eine halbe stunde zeit zone im Outback) viel ich auch recht schnell in tiefen Schlaf.

Der naechste morgen began fuer mich noch im Dunkeln.

Sack und pack beisammen ging es zum Fruehstueck und letztendlich in den Bus, der uns zunaechst zum Kings Canyon bringen sollte.

Zusammen mit ca 20 anderen (hauptsaechlich totmueden Jugendlichen) und einem Tourguide (Skip) ging es los in Richtung Sonnenaufgang.

Skips Begruessung folgten ein paar musikalische Klaenge die uns mit einem : "jetzt muesst ihr schlafen sonst seit ihr nacher total fertig.. in tiefen Schlaf versetzten."

Ein paar Stunden spaeter wurden wir von einem "Waky waky" durch Mikrophon geweckt und  wir bekamen noch ein paar Informationen zu der Tour die wir vor uns hatten.

Nach einer ausgibigen Vorstellungsrunde druch Mirkophon (Name, Herkunft, was man mag was man nicht mag, einen Witz oder erster und letzter Kuss) waren alle tatsaechlich schon etwas wacher.

Damit wir uns auf der Fahrt nicht langweilten, bekamen wir Stifte mit denen wir unseren Namen an die Fenster schrieben konnten und auch sonstige dinge darauf malen durften.

Ein Weilchen spaeter kamen wir am Kings Canyon an.

Nach ca einer Stunde rumgekletter hatten wir dann endlich den Blick auf den tollen Cannyon und ein paar Oasen zwischen den Klippen.

Zwischendrin stiessen wir auf ein paar fossile Muscheln, Quallen und Palmbletter, die uns nachdenklich wurden liessen. Warum sind mitten auf einem riesen Berg im trockenen Outback  fossile Muscheln und Quallen. Unsere Fragenden Gesicheter blieben nicht lange unbemerkt und so erklaerte Skip , dass Australien in der Weltgeschichte mehrfach unter Wasser stand und daher diese Fossilien hier zu finden seien.

Skip zeigte uns zudem noch einen Busch mit dem die Aboriginis ihre Wunden desinfizieren, das Holz aus denen sie spere anfertigten, ein giftige Planze um Tiere zu toeten und eine besondere weisse eukalyptusart dessen pulver auf der rindenoberflaeche als sonnenschutz benutzt wird und nacht durch die reflektierende Wirkung des mondlichts als orientierungshilfe dient.

Auch sahen wir Cycats , die Pflanzen ,die die Dinosauerier frassen und Skip erklaerte uns dass fals wir verloren gehen und uns der helicopter uns nicht findet immernoch aboriginis eingesetzt werden die dann die Leute aufsuchen sollen, weil sie bislang die besten

Faehrtenleser seien in Australien. 

Nach dem total tollen Ausblick vom Kings Canyon ging es dann endlich wieder bergab und zurueck in den Tourbus.

Etwas Ko vom 6 km Walk Berg auf  fuhren wir zu unserm Schlafplatz. Ein Camp mitten im Nirgendwo.Nachdem wir endlich das Lagerfeuer anbekommen hatten, gab es leckeres Chilli con Carne angefertigt von lucy und sam. Man koennte jetzt meinen Lucy und Sam seien Personen aber nein! Lucy ist ein Loeffel, und sam ein scharber. Die toepfe kamen in die Glut und Lucy war zustaendig fuer das vegetarische chili (weiblich weil das immer frauen seien laut skip -> es war tatsaechlich so) und Sam fuers Fleisch. Immer wenn Skip Sam oder Lucy gerufen hatte musste der jenige der gerade das jeweilige Stueck in der Hand hielt zum Feuer und ruehren was das Zeug haelt und es an den naechsten Ruherer weiter geben. Ich glaube skip fand das ziemlich entertainend und lustig aber im grunde war es ein sehr zaehes spiel besonders weil wir ale sehr hunger hatten XD.

Gut gesaettigt und gleucklich ging es dann in unsere swags.. ka wie man das auf deutsch nennt quasi ein schlafsack ueber dem schlafsack der regen und windfest ist und regen war ausgeschlossen, aber kalt war es trotz swag doch ein bisschen. Als wir am naechsten morgen um 5!!! aufwachten waren die ende gefroren und uns wurden die extremen temperaturunterschiede der Wueste bewusst. Tagsueber ca 30 grad und nachts gegen die frostgrenze waren wir alle nicht so wirklich gewohnt.

Frisch geduscht und aufgewaermt furheren wir gleich in Richtung Katatjuta oder auch olgas genannt.

Dort machten wir abermals einen Walk durch die einzelnen huegel und wir konnten die wunderschoene Landschaft bestaunen. Ich, die eigentlich gar nich so scharf auf andern ist hat es aber so fasziniert, dass  es gar nicht aufhoeren sollte. Unser Tourguide erklaerte zwischendrin immer wieder aborigini Sachen und faszinierte uns wieder und wieder. Zum Beispiel zeigte er uns wie Aboriginis malen und womit -naemlich mit okas, bunten Steinen , die man nur bei den Olgas finden kann. Diese schlagen sie auf einen anderen Stein und vermischen das feine Pulver mit etwas Spucke und tragen dieses gemisch dann auf felswaende oder ihre Haut auf um Zeromonien durch zu fuehren.

Auch zeigte er uns ein Kraut, was die Aboriginis als eine Art Deo benutzen. Da sie fuer Hygiene kein Wasser verscwenden wuerden, reiben sie sich mit diesem kraut ein (was nicht besser als schweiss riecht) und neutralisieren so schweissgeruch und jegliche andere Phaeromone. Wenn also die Maenner im Bush fuer Wochen Jagen gingen liess das jegliche Erotik verschwinden.

zum Abendessen gings dann nach einem kleinen Besuch eines Cultural centers zum Ayers Rock, den Sonnenuntergang gucken.

Total schoen. Ich konnte immernoch nicht so richtig glauben, dass ich wirklich da war.

Etwa eine millionen lustige Bilder spaeter , gab es dann leckere Nudel und alle waren gleucklich und zufrieden.

Als wir alle im Bus sassen um ins naechste camp zu fahren machte skip eine durchsage und sagte, es wuerde ihn immer etwas verrueckt machen dieser sonnenuntergang...

Was wuerde das werden dachte ich nur.

Men at work- land down under lief so laut wie irgend geht und skip fuhr mit innen- und aussenlichtflackern in wilden kreiseln ueber den parkplatz. Mr happy (unser begleitendes Kuscheltier fals er mal nicht weiter wuesste) wurde hin und her geschmissen und alle wurden von der einen in die andere ecke geschleudert XD. Total lustig.

Nach 5 00 miles, livin on a prayer und wildem mitgesinge kamen wir dann an unseren Schlafplatz und abermals wurde das Feuer angemacht und digeridoo un digeridoo und gitarre gespielt.

Der schoene Sternenhimmel ueber uns und ein paar Bier inder Hand machte die Stimmung komplett. Am naechsten Morgen (sehr frueh) ging es dann abermals zum ayers rock den sonnenaufgang gucken.

Nach dem Sonnenaufgang hiess es dan klettern oder drum herum gehen. Wir hatten die Wahl. Ich persoenlich hatte eigentlich vor gehabt zu klettern aber als ich in dem Cultural Center eindeutig las, dass die aboriginies darum bitten den Ayers rock nicht zu erklimmen und uns Skip erklaerte , dass ein aborigini junge drei jahre alleine im Busch ueberleben musste um die ehre zu erlangen den Ayers rock zu erklimmen um als Mann anerkannt zu werden, entschied ich mich dagegen und lief um den ayers rock herum.

Was ich dort sah war sicherlich genauso beeindruckend als nur hinauf zu klettern. Verschiedenen Hoehlen die als Krankanstation, Geburtsstaette, Kueche oder Bad benutzt wurden und schoene Naturbilder machten den Walk wirklich sehenswert und ich bereue in keinster weise nicht auf den Ayers rock geklettert zu sein.

Nach einer kleinen Pause machten wir uns dann auf den Heimweg nach Alice Springs und ich machte mich bereit fuer meine 3 Taegige Reise nach Cairns in Queensland.

Direkt in den Bus gestiegen hatte ich unerwarteter weise am naechsten tag einen Aufenhalt in Tennent Creek und so wurde ich um 2 uhr nachts aus dem greyhound geschmissne und hatte glueck auf eine Hollaenderin zu stossen die einen hostelbus gebucht hatte und so schloss ich mich ihr an und verbrachte die nacht in einem gemuetlichen bettchen.

Am naechsten Tag ging es dan weiter gleich bis nach Queensland.

Jetzt gerade bin ich in Cairns im heissgeliebten Asylum und werde ab morgen work for accomandation machen und evtl wieder rosen verkaufen. Die chancen stehen ganz gut und wenn alles gut geht krieg ich genug geld zusammen um auf fiji ne verdammt gute zeit zu haben.

Ich wurde total nett empfangen und mir wurde gleich alles organisiert was ich brauchen koennte.

Heute ist Freitag und das heisst es gibt gleich mien heissgeliebtes BBQ!!! Ich freu mich so riesig wieder hier zu sein mit all den leuten die ich kenn und hab mich gleich fuer den naechsten mad monday eingeschrieben.

Insegsamt hatte ich eine wunderbare Zeit im Outback, die ich so schnell nicht vergessen werde! Ich hab total nette Leute kennen gelernt und hab total interessante sachen ueber aboriginis erfahren, die ein normaler tourist mit einer anderen tour oder ohne tour so einfachn icht herausbekommen haette.

Ich hatte also einen total tollen sehr aussergewoehnlichen Geburtstag im Outback.

Vielen Dank fuer all die Glueckwuensche. Ich hab mich total gefreut!!Die meisten hab ich, aufgrund Empfangsmangel erst vor kurzem in Townsville empfangen daher entschuldigt die spaete reaktion!! Gerade wenn man auf Reisen ist, hat man manchmal die Angst die leute zu verlieren, die man auf der anderen Seite der Welt zurueck lassen musste.

Das hat mir mal wieder gezeigt was fuer tolle Freunde und Familie ich hab!

Ich freu mich schon euch alle wieder in die Arme schliessen zu koennen.

Ganz Liebe Gruesse Anja 

Hab euch lieb!

 

 

 

 

4.6.10 09:25
 


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